Vier Tore, ein Punkt

Vier Tore, ein Punkt

Wäre vor dem Match ein Remis in Aussicht gestellt worden, wären wir wohl zufrieden gewesen. Schließich fehlten fünf Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt. Darunter der Sturm mit Bamberg, Pirron, Affes und Lesch. Aber nach der 4-2-Führung zur Pause und zwei Alutreffern mit 4-4 vom eigenen Platz zu gehen, das wurmte dann am Ende doch.

Die Zuschauer sahen bei idealem Wetter einen harten und torreichen Schlagabtausch, vor allem in der ersten Hälfte. Der Aufsteiger zeigte keinen Respekt, spielte munter mit. In Kurzform die Highlights der furiosen Hälfte eins: Foul an Felix Keßler, Elfer, Felix übernimmt selbst, verwandelt souverän, die Führung: 1:0 (13.). Keller passt zu Eren, der kurz zuvor noch am Kiefer behandelt werden musste, wunderschöner Schlenzer neben den Pfosten, 2:0 (20.).

Freistoß Rastpfuhl, Eichmann mit dem Kopf, der Anschlusstreffer zum 2:1 (21.). Und wieder der Gast, Prinz auf Kaeding, 2:2 (25.) Perez täuscht zweimal an, Schuss, abgefälscht, aber drin, 3:2 (29.). Kopfball von Lucas Becker, David Keller reagiert blitzschnell und verlängert unhaltbar zum 4:2 (34.). Als Felix dann noch kurz vor der Pause das Leder an die Querlatte nagelt, ist die Stimmung mega (40.). Das kann ja noch was werden …

Das hohe Tempo und die Dramatik der ersten Hälfte bringt der zweite Durchgang aber nicht. Kaum haben alle Platz genommen, rappelt es jedoch schon wieder. Lück macht das aus dem Getümmel heraus zum 4:3 (48.) Modeste vergibt nach Solo aus bester Position (58.),

Furlano kommt für Eren (64.). Jetzt wird’s hektisch. Rot für Simonetta (77.), zehn Minuten für Furlano (77.), Modeste scheitert am Pfosten (78.), MPassi mit dem Kopf nach Vorlage Prinz zum Ausgleich, dem 4:4 (81.).

Hemmer kommt für Hosoi, Hornung für Schwindling (82.) Rot von Schiri Knoll für unseren Trainer nach Diskussionen um ein vermeintliches Foulspiel. In der langen Nachspielzeit von sechs Minuten bleibt es beim Unentschieden. Das war anstrengend.

Jetzt diese Woche noch Mittwoch im Pokal nach Göttelborn und dann Samstag nach Köllerbach. Schweres Programm.


Gegen den Tabellenletzten punktete unsere Reserve souverän und gewann verdient. Die Torschützen: Stefan Mai (3.), Maxim Stenger (25.), Salim Bochama (40.), Alexander Mai (50.) und Enrico Triglia (67.).

Ganz wichtig war dieser Sieg, prima!

Am Ende ohne Biss

Am Ende ohne Biss

Dass es bei der Hertha schwer werden würde, war vorhersehbar. Der am Ende doch ungefährdete Sieg des Gastgebers überraschte jedoch. Schließlich ging unser Team mit einer Führung in die Pause. Doch der Reihe nach.

Der Gastgeber begann forsch und selbstbewusst, schnürte uns ein. Zwei sehr gute Freistoßpositionen aus rund 18 Metern bleiben ungenutzt, die Bälle streichen am rechten Pfosten vorbei (3. und 5. Minute). Dann die größte Chance Wiesbachs nach schönem Pass durch die Kette auf den quirligen Brauer. Der will das Leder an Keeper Dennis Bamberg vorbei rechts ins Eck schieben, aber Dennis pariert reaktionsschnell mit dem linken Fuß. Starke Aktion! (15.).

Auf der Gegenseite bringt Modeste mit seinen Dribblings immer wieder Unruhe, wird im Strafraum ungeschickt gefoult, klarer Fall, Elfer. Sascha Bamberg fühlt sich gut, das 0:1! (30.). Weitere Einschussmöglichkeiten lässt Wiesbach liegen (32./34.). Eine Flanke von Sascha führt beinahe zum 0:2, aber David Lesch wird in letzter Sekunde gestört (41.). Kurz vor der Pause Getümmel im Fünfer unserer Preußen, Niklas Wolter kann gerade noch zur Ecke klären (45.).

Nach Wiederanpfiff versucht sich erneut Sascha aus spitzem Winkel, aber vorbei (47.). Nun verliert unsere Defensive plötzlich völlig den Faden. Erst Brauer auf Vorlage Piontek (53.), dann Piontek auf Vorlage Rehm (56.) drehen das Match in wenigen Minuten zum 2:1. Dazwischen wäre Sascha fast die erneute Führung geglückt. David fängt einen Rückpass ab, Sascha will den Keeper überlisten, sein Heber misslingt (55.). Nun lassen wir aber die Köpfe hängen anstatt weiter motiviert und aggressiv den Gegner zu stören. Bis auf einen Fallrückzieher von Keßler gelingt uns nichts mehr Nennenswertes (65.)

Coach Björn Klos bringt frische Spieler: Schwindling für Wolter, Keller für Furlano (66.). Ein Handelfmeter (schon wieder …) macht schließlich den Deckel drauf. Dennis hat zwar die Ecke, aber Bidots Schuss ist zu platziert (73.), das 3:1. Affes für Modeste und Hosoi für Lesch (78./79.) ändern nichts mehr an dieser vermeidbaren Auswärtsniederlage.


Beim Tabellenzweiten, der ersten Mannschaft von Wustweiler, hatte unsere Reserve (Platz 13) eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust.

Der Gastgeber ging in der ersten Hälfte in Führung (Noß/38.), wir drückten auf den Ausgleich. Ein unglücklicher Abpraller nach Schuss von Glaub (68.) führte aber zum 2:0. Dabei blieb es.

Sieg in Homburg!

Sieg in Homburg!

Und weiter geht die verrückte Reise in der aktuellen Runde. Mit einem mühsam verteidigten, aber verdienten Auswärtssieg in Homburg stehen wir plötzlich wieder – auf Platz 1! Punktgleich mit Köllerbach und Reisbach. Aber das ist gar nicht so wichtig.

„Super Leistung! Wir sammeln weiter fleißig Punkte, damit wir mit dem Abstiegskampf so früh wie möglich nichts zu tun haben“, fasste Coach Björn Klos ganz fokussiert nach dem Spiel zusammen. Homburg begann forsch, hatte mit Taghzoute die erste größere Chance, doch der verzieht freistehend (5.). Felix Keßler mit starkem Kopfball nach Flanke von Moritz Schwindling, Zenunaj kann das Leder festhalten (14.). Furlano sehr gefährlich und laufstark, ist links durch, Foul im Strafraum, Elfer. Das macht der Kapitän. Aber Felix muss den Ball neben den Elfmeterpunkt legen und bekommt so nicht richtig Druck hinter die Pille. Zenunaj ahnt die Ecke, hält (19.). Mist … Flanke von Taghzoute, Querlatte (20.). Furlano auf Modeste, der richtig aufdreht, einige Homburger stehen lässt und überlegt ins rechte Eck schiebt. Endlich die Führung! (36.).

Zweite Hälfte: Hosoi kommt für Modeste, Wolter für Furlano (61.). Homburg wieder auffällig mit dem stärksten Spieler, Grischa Walzer. Freistoß, Querlatte, der wäre drin gewesen (69.). Kurz danach darf ers wieder aus ähnlicher Distanz versuchen, Dennis Bamberg reagiert glänzend (76.). Hornung für Schwindling, Affes für Pirron (beide 80.) und am Ende Eren für Sampson (89.) – mit großem Einsatz aller verhindern wir den Ausgleich. Ein toller Schuss von Felix aus 20 Metern streicht sogar noch ganz knapp am Pfosten vorbei (85.).

Insgesamt geht der knappe Sieg bei 33 Grad in Ordnung. Homburg ließ zuviel liegen, wir kämpften bis zur letzten Sekunde um den Dreier und waren spielerisch das bessere Team.

Am Sonntag kommt ein ganz dicker Brocken mit dem punktgleichen Reisbach. Nur nicht nachlassen!


Zweite knapp unterlegen

Trotz einer frühen Zehn-Minuten-Strafe für den Gegner (37./Schwarz) kassierten wir drei Minuten später in Überzahl das Führungstor (40.). Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, erwischte es Jean-Marc Hemmer (54.). Auch er musste zehn Minuten runter. Umgekehrte Situation, aber keine Relevanz. Es bleibt bei der Auswärtsniederlage.

Gegen den Vorletzten Bubach-Calmesweiler sollte es aber am Sonntag wieder klappen.

Dreier gegen Schwalbach

Dreier gegen Schwalbach


Drei Punkte zu Hause, drei Tore, Tabellenzweiter – besser hätte es am Sonntag gegen Schwalbach bei Bilderbuchwetter nicht laufen können. Endlich haben wir nach drei mehr oder weniger bescheidenen Partien wieder Land gewonnen. Alle hängten sich von Anfang bis Ende rein, kämpften tapfer und arbeiteten viele Chancen heraus, die aber gerade zu Beginn noch ausgelassen wurden.

Aufsetzer-Kopfball Sampson, Querlatte (5.), Schuss Sampson, vorbei (10.), Flanke Schwindling, David Lesch verstolpert (13.), Schuss Bamberg aus sechs Metern, Braun hält, der Keeper war übrigens der stärkste Schwalbacher (17.) – und dann endlich David Lesch, der ihn nach Pass von Felix Keßler und Flachschuss von links kommend, ins kurze Eck überwindet (20.).

In der 26. Minute hat Schwalbach die Chance zum Ausgleich, vergibt aber nach Pfostentreffer. Wir lassen nicht nach, halten den Druck aufrecht, Foul an „Leschi“, Elfer. Kapitän Felix Keßler übernimmt, 2:0 (32.). Aber wieder wie zuletzt Unachtsamkeit nach dem Torerfolg beim Freistoß, Mahler ist da und verkürzt nur vier Minuten später zum 2:1 (36.).

Perez wieder gefährlich, aber er wartet zu lange (42.). Wir sind in Hälfte zwei weiter präsent. Freistoß Perez, Abwehrchef Becker köpft, Pfosten, Furlano steht goldrichtig und drückt das Leder über die Linie, 3:1 (51.). Na prima, es läuft. Aber Schwalbach gibt sich nicht geschlagen, Kopfball von dem Broch, Lucas Becker ist auf der Linie und haut die Pille gerade noch raus (64.). Satter Distanzschuss von Keßler, Braun klärt mit Mühe zur Ecke (67.)

Becker fasst sich nach einem Zweikampf an den Oberschenkel, er muss raus, Niklas Wolter übernimmt. (69.) Dreierwechsel in der 70. Minute, Abteilung Attacke: Modeste für Perez, Pirron für Schwindling, Hosoi für Lesch. Freistoß Pirron, Außenpfosten (74.). Hosoi mit schönem Dribbling, drüber (80.). Furlano mit Flachschuss, vorbei (81.).

Nun kommt auch noch Affes für Bamberg (83.). Kopfball Felix Keßler, drüber (85.). Freistoß Pirron, Braun hält (89.). Nach Gelb (90+1) muss Wolter bei einem späteren Foul in der Nachspielzeit zehn Minuten vom Platz. Aber egal. Wir halten die Schwalbacher auf Abstand und gewinnen völlig verdient aufgrund zahlreicher Chancen und einer starken Mannschaftsleistung 3:1. Tabellenplatz zwei – cool!



Zweite verliert knapp gegen Wemmatia

Erneut geben wir nach Führung (Stefan Mai/17.) und großen Chancen (Keller 28. und 73./Mai 59./Hemmer 62.) ein Spiel aus der Hand.

Wemmatias Erste gleicht nach Wiederanpfiff aus (49./Moro) und geht sogar in Führung (Hoppmann 56.). Maxim Stenger erzielt aber rasch den Ausgleich nach Vorlage von Stefan (63.). Und am Ende ist eine Parade von Keeper Wiest nichts wert, weil Flormann den Abpraller ins Netz drischt (81.).

Glücklicher Sieg der Gäste.

(gz)

Niederlage beim Aufsteiger

Niederlage beim Aufsteiger


Stets hatte man beim Auswärtsspiel auf Naturrasen in Brebach das Gefühl, dieses Match doch noch drehen zu können. Aber wir vergaben letztlich zu viele Chancen, machten zu viele Fehler im Spielaufbau, hatten dazu noch Pech bei einigen Aluminiumtreffern und einem (unberechtigten) Handelfmeter. Schade, nach einem Blitzstart mit drei überraschenden Siegen holten wir nun in den letzten drei Spielen nur noch einen einzigen Punkt. Das muss sich am Sonntag nach einer Woche Pause zu Hause gegen den Neunten Schwalbach unbedingt wieder ändern.

Doch der Reihe nach: Ganz früh eine schöne Flanke von Sascha Bamberg auf Lukas Pirron, Kopfball, daneben (7.). Fehlpass im Mittelfeld, Brebachs Torjäger Saks kann sich gegen Keeper Bamberg (Steil war verletzt) die Ecke aussuchen: 1:0 (13.). Direkt danach Riesenchance für Lukas Pirron zum Ausgleich, er scheitert nach flacher Hereingabe ganz frei vor Torhüter Gehring und schießt ihn an (15.). Bambis Flanke wenige Minuten später lenkt Abwehrspieler Ehrhardt an den eigenen Pfosten (19.). Wieder nix … Lucas Becker wird am (angelegten) Arm getroffen, Schiri Niebergall wertet das aber als Handelfmeter. Den verwandelt Pokar sicher zum 2:0 (34.).

Nach der Pause starker Offensivdrang unserer Jungs, da muss doch noch was gehen. Und tatsächlich: Vorlage Furlano, Lukas Pirron dieses Mal aus wenigen Metern volley rein ins Glück: Anschlusstreffer zum 2:1 (47.). Kaum sind die Arme vom Jubeln wieder unten, schlägt der Hausherr wieder zu: Saks lauert ganz alleine am zweiten Pfosten, zack, drin: 3:1 (48.). Ein schöner Doppelpass mit abschließendem Ball von Modeste auf Sascha Bamberg, flach rein, 3:2 (57.). Aber jetzt sollte es doch endlich klappen mit dem Ausgleich. Von wegen, unsere Defensive ist wieder nicht im Bild, Mujkic legt erneut drauf zum 4:2 (59.). Trotzdem, in einer halben Stunde ist noch vieles möglich – aber offensichtlich nicht an diesem Tag. Zu langsam unser Spielaufbau, zu viele Ballverluste.

Neue Spieler kommen (67.: Hornung für Wolter, Perez für Jostock, Lesch für Pirron). Endlich wieder Freistoß aus 20 Metern, Perez übernimmt. Zirkelt das Leder schön über die Mauer, aber nur Querlatte (70.). Eren für Modeste (74.) und Affes für Keßler (83.) bringen leider keine Impulse mehr. Auch fünf Minuten Nachspielzeit sind vergebens. Verloren.


Nach einer torlosen ersten Hälfte ging unsere Reserve in Welschbach in Führung (Sperling, 55.), März glich aber postwendend wieder aus (66.). Benni Rao schlug zurück zum 1:2 (79.), in der Schlussphase glich Hirzweiler aber wieder aus (Salm, 81.). Fries gelang dann sogar noch vor dem Abpfiff der umjubelte Siegtreffer (88.).